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Der Platz hat 18 unverwechselbare Löcher auf sandigem, von Natur aus gewelltem Dünenboden und ist ganzjährig bespielbar.

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Änderungen im Vorgabensystem 2016

 Für alle interessierten Golfer, die sich über die Neuerungen in 2016 informieren möchten

Für Fragen zu diesem Thema stehen wir natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

 Auf einen Blick

Welches sind die wesentlichsten Änderungen des neuen Vorgabensystems?

1.Keine rundengenaue Heraufsetzung der Vorgaben in der Vorgabenklasse 5 (Hcp. 26,5 bis 36), wie bereits heute bei den Clubvorgaben (Hcp. 37 bis 54). Als Folge ist (neben Klasse 6) für Klasse 5 keine Pufferzone notwendig.

2.CBA entfällt ersatzlos

3.Das Instrument der Vorgabenüberprüfung zum Jahresende bleibt (verpflichtend) bestehen, jedoch entscheidet über die tatsächliche Umsetzung allein der Vorgabenausschuss mit dem betreffenden Spieler

4.EDS zukünftig auf allen Plätzen von DGV-Mitgliedern, statt ausschließlich auf Platz des Heimatclubs

5.Kennzeichnung „aktiv“ auf Stammblättern entfällt

6.Das erste Handicap (in der Regel EGA-Vorgabe 54) muss tatsächlich mit der nötigen Punktzahl erspielt werden und wird nicht mehr automatisch mit der PE vergeben

7.Zur Wiederzuerkennung einer Vorgabe reicht ein einzelnes Ergebnis statt bisher drei Ergebnisse aus

Keine rundengenauen Heraufsetzungen ab Hcp. 26,5 

Zukünftig wird das Handicap ab der Vorgabenklasse 5 (Hcp. 26,5 und höher) nach einem schlechten vorgabenwirksamen Spielergebnis nicht mehr heraufgesetzt. Mit dem Verzicht auf rundengenaue Heraufsetzungen oberhalb eines Handicaps von 26,4 entfällt dort auch die Notwendigkeit einer Pufferzone.

 Warum?

Maßgeblich für diese Entscheidung war, das System für einen großen Teil der Spieler zu vereinfachen, gleichzeitig jedoch für den wettkampforientierten Spieler (Handicap 26,4 oder darunter) die automatische Anpassung der Vorgabe nach einer vorgabenwirksamen Runde beizubehalten.

Die Grenze für die Unterscheidung zwischen einem stärker und weniger wettkampforientierten Spieler hat der DGV generalisierend zwischen Vorgabenklasse 4 und 5 bei Handicap 26,4/26,5 gesetzt. Damit profitieren rund zwei Drittel der Spielerinnen und Spieler von einem vorgabenwirksamen Spiel ohne das Risiko, dass die Vorgabe nach der Runde heraufgesetzt wird. Außerdem werden sich Golfspieler zwischen Handicap 26,5 und 54, darunter viele Einsteiger, durch den Wegfall der Pufferzone nicht mehr mit der Pufferzonensystematik auseinandersetzen müssen.

Wie sieht die typische Handicap-Entwicklung aus?

Anfänger verbessern ihr Spielpotenzial in aller Regel sehr schnell und ihr Handicap sinkt entsprechend. Nach einiger Zeit erreichen Spieler ein stetiges, etwa gleichbleibendes Spielpotenzial und das Handicap schwankt auf demselben Niveau. Bei nachlassender Trainingsintensität oder im höheren Alter beginnt die Spielstärke abzunehmen, so dass die Vorgabe der Spieler langsam wieder steigt.

Im Bereich der „Improver“ (Spieler, die ihr Spielpotenzial noch nicht erreicht haben) wird die neue Methodik keinerlei Änderung erwarten lassen, da das Spiel ohnehin weitgehend von Herabsetzungen geprägt ist.

Im Mittelbereich (Spieler mit stabilem Spielpotenzial) lässt die neue Methodik einen „glatteren Verlauf“ erwarten. Minimale (oder „natürliche“) Schwankungen können hingenommen werden (Bsp.: acht Überspielungen führen zu Anpassungen um +0,8, eine Unterspielung um zwei Schläge bringt den Spieler dann zurück zum Ausgangswert).

Einzig im Bereich der „Decliner“ (Spieler mit nachlassendem Spielpotenzial) ist, je nach Spielverhalten, mit einer, im Vergleich zu heute, tendenziell „zu guten“ Vorgabe zu rechnen, wenn ein Spieler von einer Anpassung seines Handicaps durch den Vorgabenausschuss dauerhaft absieht. Solche Spieler („Heraufsetzungsvermeider“) haben wir aber schon heute: Diese Spieler umgehen heute gezielt den vorgabenwirksamen Spielbetrieb. Kein System wird das Verhalten dieser Personen ändern können.

Ändert sich die Spielstärke dauerhaft, so besteht auch weiterhin die Möglichkeit, mit einer Vorgabenüberprüfung durch den Heimatclub eine Heraufsetzung des Handicaps herbeizuführen.

CBA entfällt ersatzlos

Die Anwendung von CBA entfällt in Deutschland ab 2016 für alle Vorgabenklassen ersatzlos. Sollten Spielergebnisse aus dem Ausland eine Pufferzonenanpassung enthalten, so wird diese für die Vorgabenführung in Deutschland nicht berücksichtigt. 

 Warum?

Schon heute kann in über 40 Prozent aller vorgabenwirksamen Runden kein CBA kalkuliert werden (z.B. 9 Löcher, EDS-Runden) und selbst bei den 18-Löcher-Wettspielen mit CBA-Wertung gibt es für 60 Prozent aller Ergebnisse keine Verschiebung der Pufferzone. Die Formeln zur Berechnung von CBA sind für das neue Vorgabensystem vom europäischen Golfverband weiterentwickelt worden, so dass zukünftig mit noch deutlich weniger Anpassungen zu rechnen wäre. Der Deutsche Golf Verband hat vor diesem Hintergrund die lang anhaltende Kritik an CBA zum Anlass genommen, den Wünschen vieler Golfanlagen und Golfspieler zu entsprechen, und CBA ersatzlos abzuschaffen.

Golf ist ein Sport in der Natur, der durch Wind und Wetter beeinflusst werden kann. Dieser Aspekt tritt mit Abschaffung der Pufferzonenanpassung nun wieder deutlicher in den Vordergrund. Zudem kann jeder Turnierteilnehmer nun direkt nach Beendigung seiner Runde selbst die Vorgabenfortschreibung berechnen, ohne auf die Auswertung aller Spielergebnisse warten zu müssen.

Was heißt CBA?

CBA steht für Computed-Buffer-Adjustment. Die Pufferzonenanpassung ermittelt aufgrund der in einem Wettspiel erspielten Ergebnisse, wie schwer oder leicht sich ein Platz in einem Wettspiel tagesaktuell spielen ließ und verschiebt die Pufferzonen bei einfachen bzw. schweren Platzverhältnissen entsprechend. 

Keine Automatik bei Vorgabenüberprüfung

Eine automatisierte Anpassung der Vorgabe im Rahmen der Vorgabenüberprüfung zwischen zwei Spielsaisons entfällt mit dem neuen Vorgabensystem. 

Bisher musste der zuständige Vorgabenausschuss nach Ende einer Spielsaison, bzw. vor Beginn der neuen Spielsaison, bei allen aktiven Golfspielern prüfen, ob das Handicap dem tatsächlichen Spielpotenzial entspricht und ermittelte Änderungen in das Vorgabenstammblatt des Spielers übernehmen. Die Vorgabenüberprüfung an sich bleibt zwar als Instrument verpflichtend, allerdings wird die Umsetzung der durch den Computer vorgeschlagenen Anpassungen, in die Entscheidungshoheit des Vorgabenausschusses zurückgegeben.

Warum?

Das EGA-Vorgabensystem beschreibt die Notwendigkeit, die Vorgaben aller Golfspieler auf ihre Richtigkeit hin zu überprüfen. Um dieser Verpflichtung nachkommen zu können, bietet das System eine computergestützte Überprüfung für den Heimatclub an, die in Form eines Berichts erstellt wird. Diesen Bericht muss der Vorgabenausschuss auch künftig mindestens einmal jährlich für die Gesamtheit seiner Mitglieder erstellen.

Die tatsächliche Umsetzung der automatisiert ermittelten Änderungsvorschläge obliegt künftig jedoch dem jeweiligen Vorgabenausschuss, der die Verantwortung dafür trägt, dass alle Spieler mit den richtigen Handicaps geführt werden. Maßgeblich für die Entscheidung, ein Handicap herauf- oder herabzusetzen, bleibt auch zukünftig das aktuelle Spielpotenzial des Spielers. Der DGV empfiehlt entsprechend auch, Anpassungen vorzunehmen, wenn dadurch das Spielpotenzial eines Spielers richtig ausgedrückt wird.

EDS-Runden auf allen Plätzen

Die Beschränkung von EDS-Runden auf den Platz des Heimatclubs wird ab dem Jahr 2016 aufgehoben. EDS-Runden können künftig auf den Plätzen aller DGV-Mitglieder mit gültigem Course Rating gespielt werden, also auch auswärts. Dies gilt für Spieler der Vorgabenklassen 2 bis 6 (Hcp. 4,5 bis 54). Um auch Spielern der Vorgabenklasse 6 (Hcp. 37 bis 54) das Spielen dieser vorgabenwirksamen Privatrunden zu ermöglichen, können sie sich zukünftig gegenseitig zählen.

 Warum?

Für alle Spieler, die ein möglichst getreues Abbild ihres Spielpotenzials wünschen, gilt: Je mehr Ergebnisse gespielt werden, desto genauer und präziser ist die Aussagekraft der Vorgabe. Die Ausweitung der Spielmöglichkeiten der EDS-Runden ermöglicht den Golfspielern, mehr vorgabenwirksame Runden zu spielen.

Übrigens: Während die Anzahl von in einem Jahr gespielten vorgabenwirksamen EDS-Runden in Deutschland bei ca. drei Prozent aller vorgabenwirksamen Runden liegt, liegt die Anzahl in Schweden z.B. bei 42 Prozent.

Was ist eine EDS-Runde?

Ein Extra-Day-Score (EDS) ist ein vorgabenwirksames Stableford-Nettoergebnis über 9 oder 18 Löcher. Spieler der Vorgabenklassen 2 bis 6 (-4,5 bis -54) können beliebig viele EDS-Runden spielen.

Damit eine EDS-Runde vorgabenwirksam wird, muss sie vor Antritt im Clubsekretariat registriert werden. Golfanlagen dürfen auch zukünftig den Zähler bestimmen oder einschränken (z.B. Höchstvorgabe). Ein Golfprofessional kann nicht als Zähler fungieren.

Aktiv oder inaktiv entfällt

Die Kennzeichnung „aktiv“ auf Stammblättern entfällt. Bisher wurden alle diejenigen Stammblätter mit diesem Status der Vorgabe gekennzeichnet, deren Vorgaben auf mindestens drei vorgabenwirksamen Ergebnissen im laufenden Jahr oder mindestens vier vorgabenwirksamen Ergebnissen im Vorjahr beruhten. 

 Ziel der Regelung war insbesondere, Spielleitungen zu ermöglichen, nur Spieler in Wettspielen teilnehmen zu lassen oder zur Preiswertung zuzulassen, die auch ein belastbares Handicap haben. Auch künftig kann eine Spielleitung im Einzelfall die Teilnahme oder den Gewinn von Nettopreisen von einer Mindestzahl vorgabenwirksamer Runden einer Spielerin oder eines Spielers im Vorgabenstammblatt abhängig machen. Dazu wird aber keine Kennzeichnung der Vorgabe benötigt, der Computer im Clubsekretariat ermöglicht dies mit einem internen Sortierkriterium.

Warum?
Die Kennzeichnung „aktiv“ ist auf geringe Akzeptanz unter den Spielern gestoßen, insbesondere unter denjenigen, die diese Kennzeichnung nicht erreicht hatten. Die Bezeichnung „aktiv“ war bislang ausschließlich an die Anzahl gespielter vorgabenwirksamer Runden gebunden und entsprach daher nicht immer der tatsächlichen „Aktivität“ eines Golfspielers, die z.B. in privaten Runden dennoch sehr groß gewesen sein kann.

Platzreife nicht gleich Hcp. 54

Das erste Handicap (in der Regel EGA-Vorgabe 54) muss ab 2016 tatsächlich mit der nötigen Stableford-Nettopunktzahl erspielt werden und wird nicht mehr automatisch mit Bestehen der Platzreifeprüfung vergeben. Mit Erreichen der Platzreife erhält der Spieler zukünftig den Eintrag „PR“ in seinem Stammblatt und auf dem DGV-Ausweis.

 Warum?

Aktuell wird Anfängern mit Erlangung der Platzreife in der Regel auch die Clubvorgabe 54 zuerkannt. Ab 2016 wird die Vorgabenklasse 6, die derzeit nur auf Clubebene und freiwillig durch Golfanlagen (als „Clubvorgaben“) geführt werden kann, zu einer regulären Vorgabenklasse der EGA. Mit dieser Änderung ist die Notwendigkeit verbunden, schon die höchst mögliche Vorgabe, die 54, regulär zu erspielen.

Wie funktioniert die Erlangung der ersten Vorgabe?

Mit der Änderung muss zur Erlangung der zukünftigen Vorgabe 54 ein Spielergebnis aus einer vorgabenwirksamen Runde mit 36 Stableford-Nettopunkten über 18 Löcher oder 18 Stableford-Nettopunkten über neun Löcher erreicht werden. Zuvor erhalten Platzreife-Absolventen den Eintrag „PR“ in ihrem Stammblatt. Falls der Spieler mehr Punkte erreicht, so erhält er das entsprechend niedrigere Handicap. Sofern anlässlich der Platzreifeprüfung das geforderte Ergebnis erspielt wird, wird damit bereits ein erstes Handicap (54 oder besser) vergeben.

Schnellere Wiederzuerkennung der Vorgabe

Zur Wiederzuerkennung einer für längere Dauer nicht geführten oder gesperrten Vorgabe reicht zukünftig das Ergebnis einer, statt wie bisher von drei Runden aus. Dies betrifft Spieler, deren Vorgabe länger als ein Jahr nicht geführt wurde. Gründe hierfür können ein Vereinswechsel mit längerer Pause zwischen Ende einer bisherigen und Beginn einer neuen Mitgliedschaft, eine „Passiv“-Stellung oder eine Sperre sein.

 Warum?

Der Deutsche Golf Verband verfolgt das Ziel mehr Golf spielenden Golfspieler zu generieren. Eine schnellere Wiedereingliederung der Spieler in das Vorgabensystem wird diesem Grundgedanken gerecht.


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